Wir verbringen 90 % unserer Zeit in Gebäuden. Doch als Menschen sehnen wir uns nach der Natur. „Biophilic Design“ ist die Antwort der Architektur darauf. Es geht nicht nur um ein paar Topfpflanzen, sondern um eine Bauweise, die uns gesünder und glücklicher macht – ein Prinzip, das auch in den Zunft[hallen] gelebt wird.
Mehr als nur Deko
Biophilic Design (biophiles Design) integriert natürliche Elemente in die gebaute Umwelt. Studien beweisen: Der Blick auf Holz, Naturstein oder Pflanzen senkt den Blutdruck, reduziert Stress und fördert die Kreativität. Es ist der Gegenentwurf zur sterilen Beton-Architektur der Nachkriegszeit. Elemente sind dabei:
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Natürliche Materialien: Holz und Stein statt Plastik.
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Licht: Tageslichtnutzung und dynamische Beleuchtung.
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Organische Formen: Vermeidung von harten, künstlichen Kanten.
Die Schrannenscheune: Ein Musterbeispiel
Unsere kommende Zunft[halle] in Rothenburg ob der Tauber, die Schrannenscheune, ist ein Paradebeispiel für unbewusstes, historisches Biophilic Design. Das massive Gebälk, die natürlichen Baustoffe, die Luftzirkulation – all das schafft eine Atmosphäre, in der man sich instinktiv wohlfühlt. Auch bei der Entwicklung neuer Standorte wie in Dortmund achten wir darauf, dass die Architektur „atmet“. Dieses Gefühl von Natürlichkeit spiegelt sich auch in unserem Sortiment im Zunft[Werk] wider: Handwerkliche Produkte sind per se „biophil“, denn sie sind aus natürlichen Zutaten gemacht, frei von künstlichen Zusätzen.