Die Rettung der Innenstadt - Markthallen als Frequenzanker

Die Rettung der Innenstadt - Markthallen als Frequenzanker

„Innenstadtsterben“ ist das Schreckgespenst vieler Kommunen. Große Kaufhäuser schließen, Leerstand macht sich breit. Doch in der Krise liegt die Chance. Warum Markthallen die perfekten Nachnutzer für verwaiste Kaufhäuser sind und wie sie Frequenz zurück in die City bringen.

Das Ende der Monokultur

Jahrzehntelang waren unsere Innenstädte reine Shopping-Meilen („Monokultur Einzelhandel“). Doch wenn man Socken und Elektronik bequem online kauft, verliert die Innenstadt ihren einzigen Zweck. Was fehlt, sind Erlebnis, Genuss und Begegnung – Dinge, die man nicht downloaden kann. Markthallen schließen diese Lücke. Sie sind sogenannte Frequenzanker. Wo es gut riecht und schmeckt, da gehen Menschen hin. Und wer erst mal da ist, bummelt auch durch die umliegenden Geschäfte.

Transformation statt Abriss

Ein leeres Kaufhaus mit seinen hohen Decken und offenen Flächen eignet sich oft perfekt für eine Umnutzung zur Markthalle oder zum „Mixed-Use“-Gebäude (unten Markt, oben Wohnen/Arbeiten). Das ist genau der Ansatz, den wir verfolgen: Wir beleben Orte neu. Die Arminiusmarkthalle in Berlin-Moabit hat gezeigt, wie ein historischer Bau ein ganzes Viertel aufwerten kann. In Dortmund und Rothenburg ob der Tauber (Schrannenscheune) setzen wir auf denselben Effekt: Wir schaffen einen Grund, wieder in die Stadt zu gehen.

Zunft[Werk] verlängert die Wertschöpfung

Ein lebendiges Stadtzentrum braucht aber auch eine digitale Sichtbarkeit. Zunft[Werk] sorgt dafür, dass die Händler der Halle nicht nur von der Laufkundschaft abhängen. Wir machen die lokale Qualität online verfügbar und stärken so die wirtschaftliche Basis der Innenstadt-Akteure.