Betonwüsten waren gestern. Die Stadt der Zukunft ist grün – und produktiv. „Edible Cities“ (Essbare Städte) und Urban Gardening sind mehr als romantische Blumenkübel-Aktionen. Sie sind ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit, das Stadtklima und das Bewusstsein für gesunde Ernährung.
Landwirtschaft trifft Asphalt
Weltweit wachsen Städte, während landwirtschaftliche Flächen schwinden. Die Lösung liegt darin, die Nahrungsmittelproduktion teilweise in die Stadt zu holen. Das reicht von Gemeinschaftsgärten auf Brachflächen über bepflanzte Dächer bis hin zu High-Tech „Vertical Farms“ in alten Lagerhäusern. Diese Projekte verkürzen die Lieferketten radikal („Zero Kilometer Food“) und verbessern ganz nebenbei das Mikroklima in aufgeheizten Innenstädten.
Bildung durch Begegnung mit der Natur
Ein wesentlicher Aspekt der „Essbaren Stadt“ ist die Bildung. Viele Stadtkinder wissen nicht mehr, wann Erdbeeren Saison haben oder wie Rosenkohl wächst. Urban Gardening macht Lebensmittel wieder erfahrbar. Es lehrt uns den Wert von Saisonalität und die Abhängigkeit von der Natur.
Markthallen als Partner der lokalen Erzeuger
Zunft[hallen] verstehen sich als natürliche Partner dieser Bewegung. Wir bieten den Marktplatz für das, was in der Region – und zunehmend auch in der Stadt selbst – wächst. Saisonalität ist dabei unser oberstes Gebot. In der Arminiusmarkthalle bestimmt das Angebot der regionalen Gärtner den Speiseplan. Diese Philosophie werden wir auch in der Schrannenscheune in Rothenburg und am Standort Dortmund leben.
Über Zunft[Werk] transportieren wir dieses Bewusstsein zu dir. Wenn wir Produkte anbieten, dann solche, die im Einklang mit der Natur entstanden sind. Wir kuratieren unser Sortiment so, dass du die Jahreszeiten schmecken kannst – unterstützt durch das Fachwissen unserer Partner wie VinocomWines, die als Winzer genau wissen, wie wichtig ein gesunder Boden für ein erstklassiges Produkt ist.