Kurze Wege, langer Genuss - Logistik der Zukunft

Kurze Wege, langer Genuss - Logistik der Zukunft

„Regionalität“ ist oft nur ein Marketing-Buzzword. Doch konsequent gedacht, ist es das logistisch sinnvollste Modell für die Zukunft unserer Städte. Warum kurze Lieferketten nicht nur für mehr Frische sorgen, sondern auch resiliente lokale Wirtschaftskreisläufe schaffen.

Die Verwundbarkeit der globalen Kette

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie fragil globale Lieferketten sind. Wenn Container im Hafen feststecken, bleiben Regale leer. Die Antwort darauf ist die Re-Regionalisierung. Produkte, die im Umland produziert und in der Stadt konsumiert werden, sind unabhängig von Weltmarkt-Schwankungen. Markthallen fungieren hierbei als natürliche Logistik-Hubs. Sie bündeln das Angebot zahlreicher kleiner Erzeuger an einem zentralen Ort in der Stadt. Das spart Transportwege und Verpackungsmüll.

Transparenz bis zur Wurzel

Kurze Wege bedeuten auch: Man kennt sich. Die Anonymität verschwindet. In der Arminiusmarkthalle wissen die Köche genau, von welchem Hof ihr Gemüse kommt. Ein perfektes Beispiel für diese Transparenz ist unser Partner VinocomWines. Hier geht es nicht um den massenhaften Import anonymer Trauben, sondern um Weine von ausgewählten Weingütern, zu denen eine persönliche Beziehung besteht. Man kennt den Winzer, den Hang, den Boden.

Tradition trifft Moderne

Historisch waren Orte wie die Schrannenscheune in Rothenburg ob der Tauber schon immer Umschlagplätze für regionale Waren (die „Schranne“ als Kornmarkt). Wir knüpfen an diese Tradition an, nutzen aber moderne Vertriebswege. Ob in Dortmund, Berlin oder Rothenburg: Die Zunft[hallen] sammeln das Beste der Region. Über Zunft[Werk] machen wir diese lokalen Schätze überregional verfügbar, ohne die Kette unnötig zu verlängern. Es geht direkt vom Erzeuger (über die Halle) zu dir. Das ist Logistik mit Gesicht.