„New Urban Tourism“ - Wenn Gäste zu Einheimischen werden

„New Urban Tourism“ - Wenn Gäste zu Einheimischen werden

Tourismus ist Fluch und Segen zugleich. Viele beliebte Städte leiden unter „Overtourism“. Doch es gibt einen neuen Ansatz: „New Urban Tourism“. Das Ziel ist nicht mehr das Abklappern von Sehenswürdigkeiten, sondern das Eintauchen in den echten Alltag der Stadt. Markthallen spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Raus aus der Touristenblase

Der klassische Tourist bewegt sich in einer Blase: Hotel, Museum, Souvenirshop. Der „neue“ städtische Tourist sucht Authentizität. Er will essen, wo die Locals essen. Er will das Viertel verstehen, nicht nur fotografieren. Dieser Wandel ist eine riesige Chance für Städte wie Rothenburg ob der Tauber. Anstatt nur Kulisse für Tagestouristen zu sein, können Orte wie die geplante Schrannenscheune Begegnungsräume schaffen. Hier treffen Reisende auf Handwerk und echte Bewohner. Der Tourist wird zum „Gast auf Zeit“.

Zunft[orte] als Schmelztiegel

In der Arminiusmarkthalle in Berlin funktioniert das bereits perfekt. Es gibt keine getrennten Bereiche. Der Tourist aus Japan kauft seinen Käse am selben Stand wie die Rentnerin aus Moabit. Das fördert gegenseitigen Respekt und Verständnis. Wer über Zunft[Werk] bestellt, sucht genau dieses authentische Erlebnis. Unsere Produkte sind keine Kuckucksuhren aus Plastik, sondern echte Erzeugnisse der Region. Sie sind die besten Botschafter für einen nachhaltigen, wertschätzenden Tourismus.