Soziale Nachhaltigkeit - Das Quartier stärken

Soziale Nachhaltigkeit - Das Quartier stärken

Wenn wir über Nachhaltigkeit sprechen, denken wir meist an ökologische Faktoren: CO2, Plastikvermeidung, Bio-Anbau. Das ist wichtig, aber nur die halbe Wahrheit. Ein oft unterschätzter Aspekt ist die soziale Nachhaltigkeit. Wie schaffen wir Orte, die einer Gesellschaft guttun?

Markthallen als Mittel gegen Einsamkeit

Die moderne Stadt macht einsam. Single-Haushalte nehmen zu, die Nachbarschaftshilfe nimmt ab. Hier kommen die Zunft[hallen] ins Spiel. Sie sind mehr als nur Orte der Versorgung; sie sind Orte der Begegnung. Soziale Nachhaltigkeit bedeutet, Räume zu schaffen, die für alle zugänglich sind („Inklusion“) und die Interaktion fördern. Wer in der Arminiusmarkthalle an einer der langen Tafeln sitzt, kommt zwangsläufig mit dem Sitznachbarn ins Gespräch. Das gemeinsame Essen ist die älteste Form der Vergesellschaftung.

Lokale Wertschöpfung sichert Arbeitsplätze

Zur sozialen Nachhaltigkeit gehört auch die ökonomische Verantwortung. Indem wir kleinen Manufakturen und Händlern in unseren Hallen eine Bühne bieten, sichern wir Existenzen jenseits der großen Konzerne. Das Geld bleibt im Viertel und stärkt die lokale Struktur. Das gilt für Berlin-Moabit ebenso wie für das kommende Projekt in der Schrannenscheune in Rothenburg ob der Tauber oder in der Zeche Westerholt in Dortmund. Wir revitalisieren nicht nur Gebäude, sondern ganze soziale Gefüge.

Dein Einkauf wirkt

Mit jedem Einkauf bei Zunft[Werk] unterstützt du dieses Modell. Du kaufst nicht nur ein Produkt, sondern förderst eine Gemeinschaft von Händlern, die faire Löhne zahlen und ihr Handwerk lieben. Du trägst dazu bei, dass Orte wie die Zunft[hallen] als lebendige Treffpunkte erhalten bleiben und weiterwachsen können. Es ist Genuss mit gutem Gewissen – im besten sozialen Sinne.