Es gibt Orte, an denen man spürt: Hier passiert etwas Großes. Die ehemalige Zeche Westerholt, genau auf der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten, ist ein solcher Ort. Jetzt ist es offiziell: Mit einer massiven Förderung von über 56 Millionen Euro geben Land und Bund den Startschuss für eine der spannendsten Flächenrevitalisierungen im Ruhrgebiet. Und wir sind mittendrin: Die Planungen für das Zunft[quartier] und die neue Zunft[halle] nehmen Fahrt auf.
Ein Meilenstein für den Strukturwandel
Am 5. Februar 2026 war ein guter Tag für das Ruhrgebiet. NRW-Wirtschaftsstaatssekretärin Silke Krebs überreichte den Förderbescheid über 56,2 Millionen Euro aus dem „5-StandorteProgramm“. Damit ist die Finanzierung gesichert, um das 39 Hektar große Areal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.
Was uns bei Zunft[Werk] besonders freut: Die offizielle Planung spricht genau die Sprache, die wir auch in unserem Blog pflegen. Es geht nicht einfach um ein neues Gewerbegebiet „auf der grünen Wiese“. Es geht um:
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Adaptive Reuse: 13 historische Gebäude bleiben erhalten, darunter die markanten Schachttürme. Das industrielle Erbe wird nicht abgerissen, sondern neu genutzt.
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15-Minuten-Stadt: Arbeiten, Wohnen, Freizeit und Erholung sollen hier nah beieinander liegen.
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Kreislaufwirtschaft: Abrissmaterialien werden vor Ort wiederverwendet, das Quartier soll klimaneutral werden.
Bagger rollen ab Sommer 2026
Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW), getragen von den Städten Gelsenkirchen und Herten, wird zusätzlich 21 Millionen Euro investieren. Bereits im Sommer 2026 sollen die ersten Bagger rollen, um das Gelände zu erschließen, Altlasten zu sanieren und die Infrastruktur für die Zukunft zu legen. Ein Highlight wird die Anbindung an die „Allee des Wandels“ – der Radweg schließt die Lücke zwischen dem Glückauf-Park Hassel und der Hertener Innenstadt. Das ist moderne, urbane Mobilität par excellence.
Unser Plan: Die Zunft[halle] als Herzstück
Warum sind diese Nachrichten für uns so wichtig? Weil sie das Fundament für unsere Vision bilden. Wir beginnen nun konkret mit den detaillierten Planungen für ein Zunft[quartier] rund um die Zunft[halle] Markt- und Manufakturenhalle Zeche Westerholt.
Wir sehen in den historischen Bestandsgebäuden die perfekte Kulisse für das, was Zunft[Werk] ausmacht:
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Markt- & Manufakturenhalle: Ein Ort, an dem Handwerk sichtbar wird. Hier soll nicht nur verkauft, sondern produziert werden – „Urbane Produktion“ zum Anfassen.
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Genuss & Begegnung: Eine Gastronomie, die Menschen aus Gelsenkirchen, Herten und dem ganzen Ruhrgebiet anzieht.
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Veranstaltungen: Die Zeche ist bereits durch die „Extraschicht“ als Event-Location etabliert. Wir wollen diesen Kultur-Aspekt dauerhaft stärken und mit unserem handwerklichen Ansatz verknüpfen.
Ein Hybrid-Quartier für die Zukunft
Die Prognosen sprechen von bis zu 1.500 neuen Arbeitsplätzen, die hier entstehen sollen – vorwiegend in Handwerk und Mittelstand. Das passt perfekt zu unserer Philosophie der „Enkeltauglichkeit“ und regionalen Wertschöpfung.
Die Neue Zeche Westerholt wird ein Hybrid-Quartier: Wohnen trifft auf Arbeiten, Industriekultur auf Klimaschutz. Wir freuen uns darauf, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und einen Ort zu schaffen, an dem die Werte der Zunft – Qualität, Gemeinschaft, Authentizität – ein neues, spektakuläres Zuhause finden.
Die Finanzierung steht. Der Masterplan steht. Jetzt fangen wir an zu planen.