Blockchain vs. Grundbuch - Sicherheit einfach erklärt

Blockchain vs. Grundbuch - Sicherheit einfach erklärt

„Ist das sicher?“ – Das ist die häufigste Frage beim Thema Tokenisierung. Viele schrecken vor Begriffen wie „Blockchain“ zurück. Dabei ist die Technologie im Grunde nichts anderes als ein digitales, absolut fälschungsfreies Kassenbuch. Ein Vergleich, der Klarheit schafft.

Das Grundbuch des 21. Jahrhunderts

In Deutschland vertrauen wir dem Grundbuch. Es ist eine Liste, in der steht, wem welches Grundstück gehört. Das Problem: Es ist langsam, bürokratisch und teuer in der Änderung. Die Blockchain übernimmt genau diese Funktion, nur effizienter. Sie ist eine dezentrale Datenbank. Jede Transaktion (z.B. der Kauf eines Anteils an einer Zunft[halle]) wird in einem „Block“ gespeichert und an die Kette („Chain“) angehängt.

Warum Blockchain Vertrauen schafft

Drei Gründe machen diese Technologie für unsere Zunft-Projekte so wertvoll:

  1. Unveränderbarkeit: Was einmal in der Blockchain steht, kann nicht nachträglich manipuliert oder gelöscht werden. Dein Eigentumsnachweis ist sicher.

  2. Transparenz: Jeder Schritt ist nachvollziehbar. Es gibt keine versteckten Transaktionen im Hinterzimmer.

  3. Effizienz: Durch sogenannte „Smart Contracts“ (intelligente Verträge) werden Prozesse automatisiert. Zinszahlungen oder Gewinnbeteiligungen erfolgen automatisch, ohne dass ein teurer Verwalter dazwischengeschaltet werden muss.

Sicherheit durch echte Werte

Wichtig zu verstehen: Bei Zunft[Werk] und VinocomWines kaufst du keine Kryptowährung wie Bitcoin, deren Wert rein spekulativ schwankt. Du kaufst einen „Security Token“, der rechtlich einen Anteil an einem realen Sachwert (dem Gebäude, dem Weinbestand) repräsentiert. Die Blockchain ist lediglich die moderne Technologie, die diesen Besitz dokumentiert – so sicher wie das Grundbuch, aber so flexibel wie das Internet.