Stadtentwicklung wird oft über die Köpfe der Bewohner hinweg entschieden. Investoren bauen, was Rendite bringt, nicht zwingend, was das Viertel braucht. Tokenisierung gibt uns die Macht zurück, unsere Städte selbst zu gestalten. Ein Aufruf zur aktiven Teilhabe.
Das Problem der Gentrifizierung
Oft kaufen externe Fonds Immobilien in Szenevierteln, sanieren sie und verdrängen die lokale Kultur. Das Ergebnis sind austauschbare Meilen ohne Seele. Zunft[hallen] wie die Arminiusmarkthalle in Berlin stehen für das Gegenteil: Sie sind Orte für alle. Doch wie finanziert man solche „Dritten Orte“, ohne sich an Großinvestoren zu verkaufen?
Crowd-Investing als Motor für Vielfalt
Durch Tokenisierung kann die Nachbarschaft selbst zum Investor werden. Wenn 500 Menschen aus Dortmund oder Rothenburg gemeinsam in „ihre“ neue Markthalle investieren, gehört der Ort ihnen. Das hat massive Auswirkungen auf die Nutzung:
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Eine Gemeinschaft von Eigentümern wird eher für bezahlbare Standmieten für Handwerker stimmen als ein anonymer Fonds.
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Die Identifikation mit dem Projekt schützt vor Vandalismus und Leerstand.
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Die Wertschöpfung bleibt in der Region (bei den Bürgern), statt abzufließen.
Zunft[Werk] als Plattform der Möglichkeiten
Wir sehen unsere kommenden Projekte in der Zeche Westerholt in Dortmund und der Schrannenscheune als Pilotprojekte einer neuen urbanen Ökonomie. Über die Plattform von Zunft[Werk] und unseren Partnern bieten wir die technologische Basis. Die Vision: Eine Stadt, die denen gehört, die sie nutzen. Tokenisierung ist das Werkzeug, um aus „Betroffenen“ echte „Beteiligte“ zu machen.