Mein Stück Rothenburg: Geschichte besitzen, statt nur besuchen

Mein Stück Rothenburg: Geschichte besitzen, statt nur besuchen

Wer träumt nicht davon, Miteigentümer eines historischen Denkmals zu sein? Bisher war das Immobilien-Tycoons vorbehalten. Doch durch die Tokenisierung brechen wir diese Barrieren auf. Am Beispiel der Schrannenscheune in Rothenburg ob der Tauber zeigen wir, wie aus einem exklusiven Markt ein Gemeinschaftsprojekt wird.

Die Hürde des hohen Kapitals

Immobilien gelten als die stabilste Anlageform überhaupt – das „Betongold“. Doch der Einstieg ist schwer. Hohes Eigenkapital, Banktermine, Notarkosten und Grundbucheinträge machen es für Normalverdiener fast unmöglich, sich an prestigeträchtigen gewerblichen Immobilien zu beteiligen. Historische Gebäude in Top-Lagen wie Rothenburg blieben somit einer kleinen Elite vorbehalten.

Die Lösung: Die Immobilie in Stücke schneiden

Hier kommt die Tokenisierung ins Spiel. Man kann sich das Prinzip wie bei einer digitalen Torte vorstellen. Anstatt das ganze Gebäude kaufen zu müssen, wird der Wert der Immobilie in viele kleine, digitale Anteile zerlegt – die sogenannten Token. Diese Technologie ermöglicht es, bereits mit kleinen Beträgen (z.B. 500 € oder 1.000 €) Miteigentümer der Schrannenscheune zu werden.

Warum Rothenburg?

Die geplante Zunft[halle] in der Schrannenscheune ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Kulturgut. Durch die Tokenisierung geben wir dieses Gut in die Hände derer zurück, die es wertschätzen: die Gemeinschaft. Anstatt dass ein einzelner Großinvestor über die Nutzung entscheidet, entsteht eine breite Basis an Eigentümern, die ein Interesse daran haben, dass dieser Ort lebendig, öffentlich und authentisch bleibt. Es ist die Demokratisierung des Denkmalschutzes.